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Warum ich mich 3 Monate von Instagram verabschiede, obwohl es gut läuft


Wie du im Titel richtig liest, habe ich mir eine Pause verordnet. Auf Instagram habe ich das schon angekündigt und da die Wogen sehr hochgegangen sind und ich einige kritische Rückmeldungen bekommen hab, dachte ich mir ich mache eine jubelTÖNE Podcastfolge, um meine Gedanken mit mir zu teilen.

Gleich vorab: Ich mache die Instagram-Pause nicht, weil ich überfordert bin, mir Instagram auf die Nerven geht oder weil ich negatives Feedback bekommen habe.

Ich habe mir ausgerechnet, dass

  • wenn ich jeden Tag 2 Stunden auf Instagram verbringe (ich versuche zwischen 1 und 2 zu bleiben)
  • sind das 730 Stunden im Jahr die ich auf Instagram bin
  • durch 16 Stunden gerechnet (24 Stunden minus 8 Stunden Schlaf) sind das 1,5 Monate im Jahr die ich auf Instagram verbringe
  • d.h. von meiner Lebenszeit habe ich dann nur mehr 10,5 Monate im Jahr zur Verfügung statt 12
  • und wenn ich das auf die nächsten 40 Jahre rechne, dann habe ich 5 Jahre weniger zur Verfügung für Sachen, die ich in meinem Leben machen kann

WENN DAS WIRKLICH SO IST, dann möchte ich einfach wissen, ob es so sinnvoll ist, weiter so viel Zeit zu investieren und wenn ja warum.

  • Wie wirkt es sich auf mein Business aus?
  • Wie geht es mir ganz persönlich ohne Instagram?
  • Wie verändert sich meine Arbeitsweise? Aus Business-Perspektive kann ich nämlich dann mind. 1,5 Stunden am Tag in andere Bereiche investieren und ich möchte gerne mal schauen was da passiert.
  • Welche Alternativen gibt es als Kanäle, um meine Inhalte zugänglich zu machen?
  • Möchte ich wieder zurück?

Wie gesagt habe ich auch einige extrem kritische Rückmeldungen bekommen wie z.B.:

„Da ziehen Leute in Business über Instagram auf und dann tun sie so als wäre alles super toxisch dabei leben sie davon und müssen sich dann „zurückziehen.“ Was soll ich als Angestellte sagen? „Oh das ist mir jetzt zu stressig dann komme ich einfach 3 Monate nicht“.

Dazu möchte ich sagen:
Ich habe mein Business eben nicht auf Instagram aufgezogen. Das war eine sehr bewusste Entscheidung, weil ich mich nicht von einer Plattform abhängig machen die nicht mir gehört. Das ist meine Definition von unternehmerischer Freiheit. Der Vergleich mit dem/der Angestellten hinkt insofern, weil meine unternehmerische Tätigkeit nicht nur aus Instagram besteht. Auch wenn ich 3 Monate Instagram-Pause einlege, geht meine Arbeit ja weiter.

Was ist weiterhin mache, auch wenn ich nicht auf Instagram aktiv bin:

  • 1:1 Mentorings
  • Business- und IT-Beratungsprojekte
  • Onlinekurse & Retreats
  • Meetings
  • Neue Podcast-Folgen
  • den Wildblüten Frauen*Circle
  • schreibe Artikel
  • Newsletter

Das geht alles weiter, wenn ich und mein Unternehmen nicht auf Instagram sind. Mein Unternehmen ist nicht Instagram und (kleiner Hinweis am Rand: ich vermute deines auch nicht).

Ich werde meinen Selbstversuch auf Jubeltage dokumentieren. Er geht Ende Mai / Anfang Juni los und geht bis Ende August. Gefühle wie FOMO oder Neid, Angst, dass mir die Felle wegschwimmen, etc. werde ich da dokumentieren.

Was ich noch überlege, ob ich ev. privat reinschauen werde. Ein Für- und Wider, denn wenn ich nämlich privat reinschaue, sehe ich was meine Kolleginnen machen und da kann ich dann meine Gefühle sicherlich gut durchleuchten.

Wenn du mir also auf Instagram folgst, dann würde ich dich hiermit einladen meinen Newsletter zu abonnieren: www.jubeltage.at/newsletter denn dann bekommst du weiterhin Texte und Podcast-Folgen sowie die Einladungen zu meinen Kursen und Workshops. Außerdem lade dir am besten gleich die Jubeltage APP herunter da hast du jeden Tag eine Impulskarte, die Podcastfolgen werden dort aktualisiert und meine Texte am Magazin natürlich auch. In der Zeit wo es kein Instagram gibt, werde ich auch vermehr dort meine Audio-Impulse einsprechen.

Ich freu mich, wenn du dabei bist!
Liebe Grüße
Karin

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