Karin Graf-Kaplaner
Karin Graf-Kaplaner
Karin hat Jubeltage gegründet und die App entwickelt, um es dir leicht zu machen, Tag für Tag etwas für deine mentale Gesundheit zu tun. Denn auch wenn wir das immer wieder vergessen: Sie bestimmt unsere Lebensqualität. 2012 hat ein Burnout ihre gesamte Welt auf den Kopf gestellt und Karins Perspektive auf das Leben für immer verändert. Als Slow Business Mentorin & psychosoziale Beraterin begleitet sie dich raus aus ständiger Erschöpfung & Überforderung, hin zu mehr Kraft, innerer Stärke und gesunden Grenzen. Die 366 Impulskarten und Sprachnachrichten in Jubeltage App sind von ihr geschrieben & gesprochen. Von Mensch zu Mensch - ganz ohne KI.
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Fast jede/r von uns kennt es: Wir vergleichen uns, wir bewerten andere – und werden gleichzeitig selbst bewertet. Manchmal fühlen wir uns dabei schlecht und denken, dass wir diese Gefühle nicht haben dürften. Doch die Wahrheit ist: Bewertungen sind ganz normal – und sie sagen viel mehr über uns selbst aus, als wir oft denken.

Auf einen Blick

  • Bewertungen sind ein Spiegel für eigene Wünsche, Ängste und Sehnsüchte.

  • Sie treten besonders dann auf, wenn wir uns unsicher oder unzufrieden fühlen.

  • Vergleiche beginnen oft mit Selbstzweifeln.

  • Bewertungen helfen uns, ungestillte Sehnsüchte sichtbar zu machen.

  • Selbstmitgefühl ist der Schlüssel, um aus der Negativspirale auszusteigen.

Warum wir andere Menschen bewerten

Ich spüre ganz genau, dass meine Bewertungsfrequenz nach oben geht, wenn es mir nicht so gut geht. Oft fängt es nicht einmal mit der Bewertung anderer an, sondern mit vielen Selbstzweifeln und Vergleichen. Wenn ich auf Instagram scrolle und andere Frauen sehe – sei es mit perfektem Körper oder mit ähnlicher Figur wie meiner, die sich freizügig und voller Selbstbewusstsein präsentieren – merke ich, wie schnell Vergleiche einsetzen. Manchmal kann ich es gut annehmen und denke: Das gehört zu mir, ich bin ich. An anderen Tagen fühle ich mich, als wäre ich im falschen Körper, und dann entstehen kritische Gedanken.

Vergleiche, Selbstzweifel und Bewertungen

Vielleicht kennst du das auch aus anderen Bereichen: Job, Geld, Beziehungen, das eigene Zuhause. Jeder Mensch hat Themen, bei denen er hadernd in den Vergleich geht. Und genau hier liegt der Schlüssel: Bewertungen sind ein Spiegel dafür, was wir uns selbst nicht gönnen oder nicht zutrauen. Statt sie als Schwäche zu sehen, können wir uns fragen: Was steckt dahinter? Welche Sehnsucht habe ich, die ich mir nicht erlaube?


👉 Übrigens: In der Jubeltage App findest du tägliche Impulse, die dich dabei unterstützen, Bewertungen liebevoll zu hinterfragen und mehr Selbstmitgefühl zu entwickeln.


Bewertungen als Spiegel für unsere Sehnsüchte

Auch im beruflichen Kontext wird bewertet. Vielleicht hast du schon Sätze gehört wie: „Hast du gesehen, was die jetzt macht?“ oder „Ob sich das wirklich verkaufen lässt?“ Solche Gespräche sind weit verbreitet – vor allem unter Frauen.

Doch was passiert dabei wirklich? Wir versuchen, das ungute Gefühl in uns zu beruhigen, indem wir das, was die andere tut, herabsetzen. Das hilft kurzfristig – führt aber langfristig in eine Negativspirale, die uns selbst schwächt.

Kritik unter Frauen – was dahinter steckt

Der entscheidende Schritt ist, die eigenen Bewertungen nicht zu verurteilen. Statt zu denken: Das darf ich nicht fühlen, können wir mit Selbstmitgefühl reagieren: Es ist okay, dass ich diese Gedanken habe. Sie zeigen mir nur, was ich mir selbst noch nicht zugestehe.

In dem Moment, in dem wir Bewertungen annehmen und hinterfragen, verwandeln sie sich. Aus negativen Gedanken entsteht die Möglichkeit, liebevoll zu fragen: Was könnte ich tun, damit ich mir das selbst gönne? Welche kleinen Schritte könnte ich gehen, um mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln?

Selbstmitgefühl statt Selbstkritik

Bewertungen gehören zum Leben dazu. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen. Wenn wir sie als Spiegel nutzen, können sie uns zu mehr Selbsterkenntnis, Selbstmitgefühl und Veränderung führen. Und auch wenn es nicht immer gelingt, aus der Negativspirale auszusteigen: Jeder Moment, in dem es gelingt, ist ein Grund zur Freude

Bewertungen sind keine Schwäche – sie sind eine Einladung, genauer hinzuschauen. Was gönnst du dir selbst noch nicht? Welche Sehnsucht steckt dahinter? Die Jubeltage App unterstützt dich dabei: mit kleinen täglichen Impulsen, die dich erinnern, dass deine Gefühle in Ordnung sind – und dass du Schritt für Schritt mehr bei dir selbst ankommen darfst.

FAQ

Warum bewerten wir andere Menschen?

Bewertungen sind normal. Sie spiegeln oft unsere eigenen Wünsche, Sehnsüchte oder Themen wider, die wir uns selbst nicht erlauben.

Wie erkenne ich, was hinter einer Bewertung steckt?

Indem du dich fragst: Was gönne ich mir selbst nicht? Was traue ich mir nicht zu? So wird aus Kritik eine Chance zur Selbsterkenntnis.

Was hilft gegen ständige Vergleiche?

Selbstmitgefühl. Anstatt dich für deine Gefühle zu verurteilen, erkenne sie an und frage dich: Was brauche ich gerade?

Wie kann die Jubeltage App dabei helfen?

Die App gibt dir tägliche Impulse, die dich daran erinnern, Bewertungen als Spiegel zu nutzen – und liebevoller mit dir selbst umzugehen.

Zähneputzen für die Seele

Die Jubeltage App erinnert dich Tag für Tag daran: Du bist wichtig.

Du bekommst täglich eine Impulskarte und eine Sprachnachricht, die dich stärkt. So machst du ganz nebenbei etwas für deine Mentale Gesundheit. Das Beste: Du kannst sie 14 Tage lang kostenlos testen – ohne automatische Verlängerung!

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