Jubeltage
Achtsamkeit Bewusst & Sein Selbstfürsorge Weiblichkeit

Warum es ok ist, wenn du müde bist & es wichtig ist, dir das einzugestehen

Ich sitze gerade in unserem Lesesessel im Schlafzimmer. Meine Töchter liegen in unserem Doppelbett und lesen. In den letzten Wochen ist es unser liebgewonnenes Ritual geworden, dass sie im „großen“ Bett einschlafen dürfen und wir so abends noch ein bißchen zusätzliche Zeit gemeinsam verbringen können. „So wie früher“ sagte meine ältere Tochter einmal, „als die Menschen im Winter nur eine Kerze in einem Zimmer hatten und sich deshalb alle in diesem Raum aufgehalten haben.“ „Stimmt“, dachte ich mir … Irgendwie brauchen wir das gerade alle in der Familie. Die Pandemie fordert es. An einigen Abenden übernimmt mein Mann den Platz im Lesesessel und liest Harry Potter oder andere Geschichten vor und auch er genießt es.

Heute schreibe ich, so wie früher …

Ich wiederum mag nicht so gerne vorlesen, ich bin einfach da oder rede mit den Mädels. Sie haben viele Fragen, ihnen geht viel im Kopf herum – ich kann es ihnen nicht verübeln. Wenn das Licht an unseren „Einschlaf-Abenden“ abgedreht wird, bastle ich meistens noch an Dingen am Laptop herum. Heute habe ich das Bedürfnis zu schreiben. Ich bitte dich als Leserin nachsichtig zu sein, wenn es um Tipp- und Beistrich-Fehler geht, denn ich werde den Beitrag einfach online stellen, nachdem ich ihn geschrieben habe. So, wie ich es vor 6 Jahren gemacht hab, als ich im Internet zu schreiben begonnen habe.

„Es hat mit allen von uns etwas gemacht“

Heute, am 13.11.2021 verkündeten die Medien 13.152 Corona-Neuinfektionen in Österreich. Seit gestern. Eine unfassbar hohe Zahl. Die höchste Zahl der Pandemie. Dabei leben wir schon unbegreifliche 20 Monate mit ihr. Ich bemerke langsam aber sicher, dass mich die vergangenen Monate mit Lockdowns, Homeschooling, Masken, Abstand halten, geringe Sozialkontakte, die Sorge um die mentale Gesundheit der Kinder unglaublich müde machen. Heute habe ich zu meinem Mann gesagt: „Corona hat mit jedem von uns etwas gemacht – das ist einfach so.“ und er hat relativ harsch darauf geantwortet: „Ja, ja, wie oft willst du das noch sagen? Was hilft es, wenn wir uns das ständig vor Augen halten?“ Und da war mir klar, heute muss ich mir das von der Seele schreiben und hoffe, dass es ganz viele von euch lesen.

Selbstmitgefühl & Kurskorrektur

Weil genau das – uns die Veränderungen bewusst zu machen – verdammt nochmal so unglaublich wichtig ist. Ich weiß, es ist hart uns einzugestehen, dass wir schlecht schlafen, dass unserer Gedanken immer wieder um ähnliche Themen kreisen. Es ist hart uns klar zu machen, dass wir „immer wieder mal Tage haben, an denen wir nicht positiv, vielleicht sogar verzweifelt sind und die Welt nicht mehr verstehen“ und dass diese Tage in immer kürzeren Abständen auftauchen. Es ist hart uns einzugestehen, dass es da oder dort zwickt, dass der Magen rebelliert oder wir komische Zustände haben, die wir gar nicht zuordnen können, aber nicht angenehm sind. Natürlich ist es nicht angenehm uns klar zu machen, dass wir viel schneller müde sind als früher und das Gefühl haben, schneller mit den Nerven am Ende zu sein, wenn Herausforderungen auf uns zukommen.

Warum ist es so wichtig uns das bewusst zu machen? Weil wir alle die Tendenz haben, einfach in der SElben ART und WEISE weiterzumachen!

Genau das ist aber so fatal.

Wir können nicht gleich weitermachen wie vor der Pandemie. Wir können von uns nicht das Selbe abverlangen wie vor den 20 Monaten, die hinter uns liegen. Das hat nichts mit Selbstmitgefühl zu tun, das ist selbstzerstörerisch. Selbstmitgefühl und ein liebevoller Umgang mit uns selbst bedeutet, dass wir uns klar machen, dass es eine Kurskorrektur und eine Anpassung des Tempos an die aktuellen Gegebenheiten braucht. Ein langer Winter liegt noch vor uns … Und das sag ich als Jubeltage-Frontfrau, die positiv zu denken quasi im Blut hat 😉  Wir werden ihn bewältigen – das ist klar. Allerdings ist die Frage: Wie? Du entscheidest! Jede und jeder von uns entscheidet. Willst du dich von all deinen Bedürfnissen nach Ruhe und Rückzug, nach Zuwendung zu dir selbst ablenken, damit du all die Gefühle und Körperempfindungen nicht spüren musst? Oder möchtest du bewusst damit umgehen und dich fragen: „Wie kann ich meine gewohnten Routinen, meine Pläne und meinen Perfektionismus so anpassen, dass ich gut durch diese Zeit komme?“

Sei nachsichtig und liebevoll mit dir!

Du hast es mehr als verdient. Der Wahnsinn, der hinter uns liegt und der uns noch bevorsteht ist nicht ohne! Achte auf deine Worte dir selbst gegenüber. Jetzt ist nicht die Zeit für „Reiß dich zusammen!“ „Es ist eh nicht so schlimm.“ „Du bist privilegiert, was jammerst du eigentlich?“ (Kleine Anmerkung: Die Zeit so mit dir selbst zu sprechen, ist eigentlich nie …) Jetzt ist die Zeit dir zu sagen: „Es ist ok, dass ich müde bin, das ist ganz selbstverständlich:“ „Es ist ok, dass ich keine Lust mehr auf diesen Wahnsinn habe.“ „Es ist verständlich, wenn mich immer wieder Sorgen plagen.“ „Was könnte mir jetzt gut tun?“ „Was brauche ich, um bei Kräften zu bleiben?“ „Wie kann ich mir mein Leben leicht machen?“ „Wo könnte ich mir professionelle Hilfe holen?“

Mach es dir so leicht es geht!

Genau: Wichtigster Punkt! Mach dir dein Leben leicht! Ja, meine Kinder schlafen im Moment im Ehebett ein. Wenn eine bei uns schlafen möchte, ist das auch ok. Dafür haben wir ein „Zusatzbett“ im Wohnzimmer installiert. Heute haben beide gekocht und gebacken und die halbe Wohnung verwüstet … egal – sie waren beschäftigt und sie waren überglücklich – diese Momente sind, nach meinem Empfinden, viel zu selten geworden … Morgen werden wir Pizza bestellen, wenn niemand Nerven hat zu kochen. Erlaube dir, es so einfach zu gestalten wie es in der aktuellen Situation nur irgendwie geht! Auch in Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Das war auch der Grund warum ich dich im Jubeltage APP Adventskalender genau dabei durch den Advent begleiten werde, weil ich glaube, dass wir uns die Erlaubnis geben dürfen es anders zu machen! Wann, wenn nicht jetzt? In unserem Tempo, so dass es uns gut tut.

Ich verstehe, dass du müde bist! Ich bin es auch … das wollte ich heute einfach mal schreiben. Wir schaffen das! Alle gemeinsam! Und ich freue mich, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt, wie es dir gerade geht und was du tust, um durch diese irre Zeit zu kommen.

Alles Liebe

Deine Karin

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11 comments

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Viviane 14. November 2021 at 8:09

Liebe Karin,

ich bin sehr froh über deinen Text.
Endlich spricht es mal jemand aus!
Ich bin, seit diese Pandemie da ist, schon 2x in diese „Akku-leer-Löcher“ gefallen. Gerade jetzt ist wieder so ein Zeitpunkt, jetzt wo man sich eigentlich auf den 1. Advent, die Weihnachtsmärkte, den Kindergeburtstag meines Sohnes und Weihnachten freut. Die Zahlen explodieren.
Ich arbeite im Einzelhandel, nicht direkt am Kunden, aber im Verkaufsraum und ich muss sagen das nur sehr wenige noch verstehen was es heißt Abstand zu halten.
Und ich bin müde. Vom darauf hinweisen, vom zurück springen damit der Abstand gehalten werden kann, vom freundlich sein, vom Rücksicht zunehmen gegenüber den Kunden, die in erster Linie ihre Ware sehen und dabei alles drumrum vergessen. Zusätzlich habe ich durch einen OP-Fehler Probleme mit der Atmung und somit kann ich die Maske häufig nicht tragen. Arbeiten muss ich jedoch trotzdem. Du kannst dir vorstellen unter welchem Druck und Kopfkino ich jeden Tag im Laden stehen.
Klar bin auch ich geimpft, das macht es im Alltag aber trotzdem nicht leichter. Alle 3 Tage muss das Kind getestet werden für die Schule usw., usw.
Ja, auch ich bin müde. Und der Akku lädt sich nur noch sehr langsam auf.

Lieben Gruß
Viviane

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Karin Graf-Kaplaner | Gründerin & Herausgeberin 14. November 2021 at 19:38

Liebe Viviane! Erstmal vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast meinen Beitrag zu lesen und auch deinen. ehrlichen Kommentar zu schrieben. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie viel du gerade unter einen Hut bringst! Hut ab dafür! Sei stolz auf dich und mach dir immer wieder klar: Du bist am Allerwichtigsten, damit „der Laden läuft“ muss es dir gut gehen. Unser Akku ladet sich immer langsamer auf – das empfinde ich auch so. I feel you. Alles Liebe, Karin

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Susanne 14. November 2021 at 8:47

Liebe Karin,
Ja das ganze macht müde. Und ja es hat mit uns allen etwas gemacht und macht es weiterhin.
Du fragst, was ich mache.
Ich für meinen Teil versuche den ermüdenden Diskussion aus dem Weg zu gehen.
Versuche mein Immunsystems mit allem zur Verfügung stehendem Nährenden zu unterstützen.
Höre Nachrichten max. 1x täglich und dann ist gut.
Ich erlebe in der Massagearbeit so Berührendes. Menschen brauchen Nähe! Im Herzen und physisch. Umarmung der Situation.
Und du – liebe Karin – schaffst diese Nähe durch Dein Sein und deine Texte (geschrieben und gesprochen).
Fühle Dich umarmt und lasst euch heute die Pizza 🍕 schmecken.
Susanne

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Karin Graf-Kaplaner | Gründerin & Herausgeberin 14. November 2021 at 19:40

Liebe Susanne! Danke dir für deinen einfühlsamen Kommentar. Das mit den ermüdenden Diskussionen kenne ich nur all zu gut und versuche es zu vermeiden. Es ist so schön, wie du beschrieben hast, dass du Menschen die Nähe gibst, die sie brauchen. Alles Liebe, Karin

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Sabine 14. November 2021 at 13:06

Liebe Karin,
du schreibst mir aus der Seele! Ich kann das so sehr nachempfinden , und fühle mich auch müde und ausgebrannt. Ich bin in der Gerontopsychiatrie (mit Menschen mit Depressionen und Angst- und Panikstörungen) tätig, und täglich mit traurigen Lebensgeschichten konfrontiert … und mit den ganzen „Coronaauswirkungen“. Immer weniger Personal, bei immer höherem Arbeitsaufkommen, ich nenne es lapidar mal Schreibkram…. soll das Alles auffangen, und ich habe nicht mehr annähernd das Gefühl, dem einzelnen Patienten gerecht zu werden….
Nun bin ich selbst krank, und merke wieviel ich gewuppt hab‘ und wie oft ich über meine Grenzen hinausging… und mich selbst dabei vergaß…. Und dann sind da auch immer diverse Menschen, die mir sagen, dass das doch Alles nicht so schlimm ist!!
Liebe Grüße und ein großes Dankeschön!

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Karin Graf-Kaplaner | Gründerin & Herausgeberin 14. November 2021 at 19:41

Danke DIR liebe Sabine für deinen ehrlichen Kommentar! Ich kann mir vorstellen, wie sehr dieser Druck und die Überbelastung an deinen Nerven gezerrt hat. Gib dir Zeit wieder gesund zu werden und zu Kräften zu kommen. Alles Liebe + Gute Besserung; Karin

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Elke 14. November 2021 at 13:41

Liebe Karin, dein Text ist wie Balsam für meine Seele. Und es hat mich überrascht und erleichtert, heute zu lesen, dass es da noch jemanden gibt, dem es gestern abend so ging wie mir (!), an diese Möglichkeit hatte ich gar nicht gedacht….
Immer öfter komm ich an den Punkt wo ich mich frage: was ist nur los mit mir? Warum bin ich so dünnhäutig? Obwohl der Sommer so schön war… Alle sind besonders bedürftig, das merke ich auch in meinem Beruf sehr stark, und zuhause will ICH auch bedürtig sein dürfen – aber ich bemerke, meine Familie kann mir das auch nicht immer geben was ich brauche. Meine Jungs bekommen in der Schule auch so viel Druck ab! Mein Partner hat selbst seine Sorgen!
Also ist es wohl an der Zeit, mich angemessener um mich selbst zu kümmern. Und ich weiss, Kleinigkeiten ändern so viel. Ich freue mich besonders auf deinen Adventkalender. Vielen herzlichen Dank schon im Voraus dafür!

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Karin Graf-Kaplaner | Gründerin & Herausgeberin 14. November 2021 at 19:43

Liebe Elke! Danke das freut mich sehr! Gestern schien ein spezieller Abend gewesen zu sein 😉 Du DARFST dir erlauben bedürftig zu sein, aber ich kann auch nachvollziehen, dass wir oft das Gefühl haben alle sind mit ihrem Kram beschäftigt. Und du hast es auf den Punkt gebracht (das fällt mir auch nicht immer leicht) da ist es wichtig, bei uns selbst anzufangen mit dem lieb und fürsorglich sein. Ich freu mich auf den Advent mit dir 😉 Alles Liebe, Karin

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Susanne 14. November 2021 at 14:49

Liebe Karin,
Danke dir für deine Worte!

Ich denke mir oft in letzter Zeit „ich kann“ nicht mehr. Nicht nur wefen dem Druck von außen, auch von mir. Wir haben in den letzten 6 Monaten einen Umbau gewuppt, der sich spontan entschieden hatte (er sich? Haha – wir uns dafür entschieden). Viel Eigenleistung und das wo mein Mann eine Blutkrankheit hat und zusätzlich einen Baustellenunfall. Somit lag viel der Eigenleistung bei mir. Jetzt wohnen wir fast einen Monat ohne Innentüren und Kühlschrank und ich weiß diese 2 wieder seeehr zu schätzen. Ich platze fast vor dem Bedürfnis alleine zu sein und gleichzeitig (da ich fast nur im Homeoffice bin) unter lieben Menschen. Besonders unsere Tochter spürt diesen Druck, die Überforderung… und oft weiß ich nicht wie unterstützen, wenn ich selbst nit weiter weiß.
Hilfe holen ist absolut ein Thema. Woher die Kraft nehmen eine Therapeutin zu suchen, da meine Therapeutin grad selber krank geworden ist?
Ich hab das jetzt auch einfach so von der Seele geschrieben – auch in dem Wissen, dass es helle und leichte Momente gibt und ich sehr stark und klar bin. Ich auch ins Vertrauen und die Hingabe gehe.
Ich darf jedoch auch einfach mal die Tiefe und das Dunkle beschreiben.
Alles Liebe für dich und euch alle – die Liebe besiegt die Angst!
Susanne

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Karin Graf-Kaplaner | Gründerin & Herausgeberin 14. November 2021 at 19:46

Liebe Susanne! Deine Schilderungen berühren mich wirklich sehr! Unglaublich was du da alles geschafft hast und noch schaffst. Du hast vollkommen recht: Toxische Positivität bringt uns gar nichts … Es ist auch ok mal zu sagen, dass sich alles dunkel anfühlt. Wo wohnst du liebe Susanne? Vielleicht kann dir eine von den Wildblüten Mentorinnen helfen? Ich kann dir gerne jemanden empfehlen – dann musst du nicht suchen. Hol dir jedenfalls Hilfe!
Alles Liebe,
Karin

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Birgit Sabath 15. November 2021 at 20:07

Es ist eigenartig, aber auch ich war gestern kraftlos und am Ende. Ich habe geweint. Wirklich richtig verzweifelt geweint. Dabei bin ich eher der Typ: ach das schaff ma schon, das wird schon, irgendwie geht das schon.
Die Diskussionen, das eingesperrt sein, das Diktat von oben, auf vielen Ebenen vieler Systeme hat begonnen mich zu zermürben. Es fällt mir schwer, einfach nur ein Buch zu lesen und mich darauf zu konzentrieren. Ständig tut sich was, kommt eine neue Verordnung.
Es fühlt sich an, als ob nichts mehr Bestand hat, nights mehr wie früher war. Ja es geht mir gut, auch meiner Familie und dafür bin ich sehr dankbar.
Dennoch fühlt sich das Leben zur Zeit gefährlich an. Nicht wegen der Krankheit, sondern wegen all der Auswirkungen. Meine große Tochter ist 17 und mittlerweile einmal geimpft. Das darf sie selbst entscheiden. Aber niemand hat mich gefragt ob mir das sdo recht ist, und sie ist immer noch mein Kind, das ich über alles liebe.
Ich fühle mich fremdbestimmt, gedemütigt, unfrei und nicht mehr sicher in unserem wunderschönen Land… Und ja, diese vielen Gedanken darüber brauchen Kraft, ganz viel Kraft.
Ich hoffe, dass ich es schaffe, C* immer mehr auszublenden.
Ich werde versuchen ein „normales“ Leben zu führen. Obwohl ich fürchte, dass es nicht so einfach wird, weil man schon als Einsiedler leben müsste um das zu schaffen. Ich arbeite in einrm Krankenhaus, meine Kinder besuchen 2 unterschiedliche Schulen, dh es flattern Emails rein… Z
Usw.
Trotzdem
Ich will versuchen, ein normales Leben zu führen, mittern in dieser eigenartigen Zeit, in meine Ruhe zu finden, um merine Kraft zurück zuerlangen!!
Alles Gute euch allen und glg Birgit

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