Jubeltage

Karin Graf-Kaplaner

systemische, wertorientierte Coachin, Mentorin, Podcasterin, Gründerin, IT & Korea-Lover, Mama von 2 Mädels (9 und 13)

2015 habe ich mit Jubeltage als Blog gestartet und hätte niemals zu träumen gewagt, dass daraus ein Ort für die persönliche Weiterentwicklung von Frauen* und eine Inspirationsquelle für ihr Mindful Business werden würde!

Was findest du hier?

Ich begleite dich dabei, aufzublühen und ein freies, authentisches Leben zu leben. Sei es privat oder im Business. Meine bestärkenden Impulse und mein Wissen gebe ich in meinem Podcast, verschiedenen Online-Formaten oder in 1:1 Mentorings weiter. Immer ehrlich, ohne Tabus und mit einer virtuellen Umarmung.

Wenn du mich kennenlernen möchtest, dann höre am besten gleich in den jubelTÖNE Podcast hinein oder schau in die Jubeltage APP dort findest sich 365 positive Gedanken für jeden Tag. Ja, wirklich jeden Tag! Jubeltage to go für die Handtasche sozusagen.

ENIA – Frausein in deiner Natur ist eine Intiationsreise, die ich gemeinsam mit Kräuter-Expertin Anja Fischer anbiete. Dort findest zu Schritt für Schritt zu der Frau zurück, die du bist, wenn du deiner wahren Natur folgst: Geprägt von Urvertrauen, als zyklisches Wesen, mit deiner Intuition als Superpower und in einem Alltag mit Leichtigkeit!

Aufblühen heißt für mich … sich ohne Einschränkungen vollständig zu entfalten. Bewusst hinzuschauen wo es noch Begrenzungen gibt, die mich davon abhalten, meine Einzigartigkeit als Geschenk zu erkennen und mich innerlich und äußerlich so zu zeigen so wie ich wirklich bin.

Mein Online-Retreat „ENIA“ begleite ich dich gemeinsam mit Anja von Gänseblümchen Sonnenschein dabei zu entdecken wer du bist, wenn du in deiner wahren Natur lebst.

Auf meinem Instagram Account @jubeltage teile ich täglich Impulse die zum Nachdenken anregen oder einfach mal ein gutes Gefühl geben!

Ich freue mich, wenn du dich hier wohl fühlst, wenn du Aha-Erlebnisse hast, vielleicht mal verwundert bist oder dich verstanden und bestärkt fühlst!
Deine Karin

Mehr über mich: Mein persönlicher Wordrap

Mein Name ist Karin Graf-Kaplaner (Kaplaner ist mein Mädchenname)

Ich wohne mit meinem Mann (wir sind über 25 Jahre zusammen) und meinen beiden Töchtern (9 und 12 Jahre) im 2. Bezirk in Wien, komme aber ursprünglich aus dem wunderschönen Lavanttal in Kärnten.

Meine berufliche Leidenschaft ist es Frauen darin zu bestärken, dass sie einzigartig und wertvoll sind, ihren eigenen Weg gehen dürfen und dabei gut auf sich selbst achten. Wir haben alle ein Leben mit vielen Jubeltagen verdient – davon bin ich fest überzeugt! Das geht aber nur, wenn wir uns nicht verbiegen, um Erwartungen zu entsprechen. Meine zweite Leidenschaft ist es, mich mit Technologie zu beschäftigen und Unternehmen in herausfordernden IT- und Webprojekten zu beraten und in der Umsetzung zu begleiten.

Das macht mich einzigartig … meine Feinfühligkeit und Intuition (habe ich viele Jahre eher als Schwäche gesehen) in Kombi mit analytischen Fähigkeiten und Umsetzungsstärke & meine Vielfältigkeit.

Das mag ich an mir überhaupt nicht … die Sorge, dass mein Leben zu kurz sein könnte für alles was ich noch verwirklichen möchte. Das in Kombi mit meinen vielen, ständig neuen Ideen, sind nämlich richtige „Antreiber“.

Meine wichtigste Entscheidung bisher … Ich habe mich bis zu meinem 20. Lebensjahr fast ausschließlich mit Musik beschäftigt, stand seit meinem 6. Lebensjahr regelmäßig singend auf der Bühne, habe Gitarre und Klavier gelernt, 10 Jahre 2x wöchentlich an der Ballettschule getanzt, Musik- und Harmonielehre gepaukt und sogar am Konservatorium begonnen Gesang zu studieren. Der Plan war ganz klar Sängerin zu werden, was anderes hätte ich mir all die Jahre nicht vorstellen können. Nun ja – ich hab mich anders entschieden 😉 zu meinem 40er hab ich eine (für mich) sehr heilsame Podcastfolge darüber gemacht.

Da kann ich noch über mich hinauswachsen … Ich bin kontinuierlich dabei den Kampf gegen meinen Körper ein für alle Mal zu beenden. Kampf deshalb, weil er nie so ausgesehen hat, wie es gesellschaftlich propagiert wird und ich ihn mir immer anders gewünscht habe, als er ist. Und: Meine Ängste zu überwinden und alleine für mehrere Monate in einem anderen Land oder auf einem anderen Kontinent zu leben.

Eine Wildblüte zu sein
bedeutet für mich, so viel … Meine eigenen Grenzen wahrzunehmen, aber auch die von anderen zu achten. „Normalität“ zu hinterfragen und damit Tabus aufzuweichen und mit dem sichtbar zu werden was mir wichtig ist, für etwas einstehen. Wildblüte zu sein heißt für mich frei und wild in meinem eigenen Tempo zu wachsen.

Ich würde niemals … anderen bewusst schaden, um einen Vorteil daraus zu ziehen.

Das macht mich wütend … dass wir Vielfalt nicht als etwas Bereicherndes begreifen, sondern Menschen aufgrund bestimmter Merkmale bewusst diskriminieren. Sei es wegen der ethnischen Herkunft, sexuellen Orientierung, besonderer Bedürfnisse, der Körperform, die Liste ist lang … Wir als Gesellschaft tragen das alle mit und es werden so viele Menschen tagtäglich dadurch verletzt, gedemütigt und ausgegrenzt. Das muss sich ändern. Und es macht mich wütend, dass wir es nicht schaffen, die Güter und Waren auf dieser Welt besser zu verteilen, damit keine Menschen leiden müssen.

Dafür bin ich wirklich dankbar … mein Leben, dass ich gesund sein darf, meine Kinder, meine Familie, das ich das tun darf, was ich mache, dass ich in Österreich leben darf … ich weiß nicht, wo ich anfangen und aufhören soll, weil ich mich so reich beschenkt fühle.

Wenn ich aufwache dann… schleiche ich mich zwischen 5.00 Uhr und 5.30 Uhr immer ganz leise aus dem Schlafzimmer, damit ja niemand aufwacht und ich die Ruhe genießen kann.

Das gibt mir Kraft bzw. Selfcare auf ich die nie verzichten würde … Musik und dazu zu singen oder zu tanzen ist meine größte Kraftquelle. Außerdem: Yoga und das Wasser. Stell Karin ans Wasser (egal ob fließend oder stehend) und sie tankt auf.

Meine größte Herausforderung bisher war … meine Fehlgeburt 2012 und das darauf folgende Burnout, das mein Leben vollkommen verändert hat. Von einem Tag auf den anderen ging nichts mehr und die Angst und ständiger schwankender Schwindel hatten mich fest im Griff. Einige Wochen konnte ich nicht einmal einkaufen gehen, U-Bahnfahrten waren ein Spießrutenlauf. In dieser Zeit habe ich begonnen mich mit Achtsamkeit, Selbstfürsorge, Meditation und Spiritualität zu beschäftigen. Ich habe zwei Ausbildungen in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction – Stressbewältigung durch Achtsamkeit nach Jon Kabat-Zinn) und MSC (Mindfulness Based Self Compasssion – Achtsames Selbstmitgefühl nach Christopher Germer) absolviert. Außerdem unzählige Therapie- und Selbsterfahrungsstunden, Familienaufstellungen etc. gemacht. Und gelesen, gelesen, gelesen. Diese Erfahrung prägt mich bis heute. Noch jahrelang hatte ich mit Schwindel zu kämpfen. Auch jetzt kommt er immer wieder, wenn ich nicht gut auf mich achte. 

In den nächsten zehn Jahren möchte ich unbedingt … mehr Zeit für mich haben. Mehr Zeit mich treiben zu lassen, die Kinder sind jetzt schon größer so dass ich merke, wie wieder mehr Raum für mich selbst und mein Frau-sein frei wird. Ich möchte einen Song aufnehmen und nach Südkorea reisen – dafür lerne ich bereits Koreanisch ;).

Freiheit und Selbstbestimmung bedeuten für mich … Erwartungen loszulassen. Ich wollte sehr lange eine „brave, fleißige, Karin“ sein, obwohl ich im Herzen eine Wildblüte und Wikinger Braut bin. „A wüde Hehn´“ sagt man auch in Kärnten. Die wieder Stück für Stück rauszulassen und die Begrenzungen zu hinterfragen, die ich mir selbst auferlege, das macht mich frei und selbstbestimmt.

Dieses Tabu sollte gebrochen werden … jedes, bitte jedes! Sex, Menstruation, Fehlgeburt, Masturbation, Übergewicht, Mentale Gesundheit, Geld, Angst, Tod, Gender Balance, gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Beziehungsprobleme … to be continued

Dieser Song berührt mich … es gibt es fast nichts, das mich so sehr berührt wie Musik, deshalb gibt es viele aber „Music“ von JOHN MILES (Gänsehaut pur, dazu muss ich immer dirigieren ;)), Gethsemane aus JESUS CHRIST SUPERSTAR gesungen von Ted Neeley (spätestens 4:38 breche ich jedes Mal in Tränen aus) oder „Someday We Will Meet Again“ von KLANG.

Bücher, die mich geprägt haben … Jetzt (Eckhart Tolle), Die Wolfsfrau (Clarissa Pinkola Estés), Der achtsame Weg zur Selbstliebe (Christopher Germer), IDA (Eva-Maria Zurhorst) und noch viele mehr.

Foto: Karin meditiert > LEA FABIENNE FOTOGRAFIE | Portrait Karin: KARIN AHAMER FOTOGRAFIE