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Müllfrei leben: Der Zero-Waste-Lifestyle als Lebensphilosophie

Klimaschutz, Klimawandel und Abfallvermeidung – Themen, die sich durch alle Bereiche unseres Lebens ziehen. Themen, die so viel Gehör in unserer Gesellschaft bekommen, wie noch nie.

  • Doch was verbirgt sich hinter diesem Zero-Waste-Lifestyle?
  • Was bedeutet Müllvermeidung für uns und für unsere Gesellschaft?
  • Wie einfach ist es tatsächlich Müll zu vermeiden?

Müllvermeidung fängt bei den kleinen Dingen des Alltags an. Es ist letztendlich ein Umdenken unserer eigenen Handlungen und Gewohnheiten. Eine kleine, faltbare Tasche, die immer mit dabei ist, um für die alltäglichen Einkäufe gerüstet zu sein. Die Edelstahl-Box, in der Kinder ihre Jause transportieren, anstatt sie in Alufolie einzupacken. Der Coffee-to-go-Becher, der täglich neu und nicht mit Kaffee aus Kapseln befüllt wird. Es sind viele kleine Schritte notwendig, um das große Ganze zu sehen und um im einem Haushalt weniger Müll zu verursachen oder ihn sogar müllfrei zu bekommen. Zugegebenermaßen ist es nicht gerade einfach, alle Bereiche des Lebens auf einen nachhaltigen Lifestyle umzustellen. Aber es IST möglich, sich mit den Alternativen wie festen Shampoos und Seifen im Badezimmer auseinanderzusetzen. Waschbare Kosmetikpads anstatt Einmalpads zu verwenden, ja sogar im Bereich der Monatshygiene für Frauen finden sich Produkte, die keinen Müll produzieren.

In Österreich beschäftigt sich der gemeinnützige Verein „Zero Waste Austria“ mit den Themen, die rund um das Thema „Müll“ entstehen.

Ein ressourcenschonender Umgang mit der Welt und mit Innovationen, die einen Mehrwert für Mensch und Umwelt bieten – das ist die Vision. Das 4-köpfige Kernteam und die zahlreichen Botschafter/innen in ganz Österreich bieten Workshops für Kinder und Erwachsene, Vernetzungstreffen, aber auch die Möglichkeit zur ehrenamtlichen Mitarbeit an. Zero Waste-Themen sollen die Menschen verbinden und Nährboden für die Entstehung neuer Ideen und Konzepte sein.

No Foodwaste in der Küche:

Ein großes Thema, wenn es um Müllvermeidung geht, ist die Vermeidung von Abfällen in der Küche. „No Foodwaste“ ist eines der wirksamsten Müllvermeidungsprinzipien, auf das es sich lohnt, großen Fokus zu legen. In Österreich und Deutschland landen jährlich Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, die noch genießbar bzw. noch nicht verdorben sind.

Durch das durchdachte Einkaufen von Lebensmitteln und die ressourcenschonende Lagerung zu Hause könnte dieser Müllberg vermieden werden. Außerdem könnte durch Ein- und Verkochen von Lebensmitteln vieles haltbar gemacht werden und müsste nicht in den Müll.

An der Spitze der Lebensmittel, die am häufigsten in der Tonne landen, stehen vor allem Brot und Gemüse. Doch gerade Produkte dieser beiden Gruppen könnten durch die richtige Zubereitung vom Wegwerfen verschont werden. Altes Brot lässt sich perfekt in Würfel schneiden, um später in einer Suppe gegessen oder zu Semmelknödel verarbeitet zu werden. Aus schrumpeligem Gemüse lässt sich hervorragend eine Gemüsesuppe oder ein Eintopf zaubern. Selbst aus Gemüseschalen kann man noch eine Suppenbrühe herstellen, die als Ansatz für Saucen oder ein für ein Risotto Verwendung findet. Ein Rezept für Suppenbrühe aus Gemüseresten gibt es hier.

Ein bewusster Umgang mit den Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, und mehr Achtsamkeit, das wären die wünschenswerten Maßnahmen, für die wir uns alle im Rahmen unserer Möglichkeiten einsetzen können.

 

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