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Jubeltage on Europa-Tour – Teil 2: Mit dem Schiff nach Dover, Canterbury & Brighton

Weiter geht es mit meinem Reisebericht: Nachdem wir 3 Nächte in Oostende verbracht und den Beginn unserer Reise realisiert haben, ging es am Tag 5 weiter nach Calais. Dort war der Plan mit der Fähre nach Dover in England überzusetzen. Gott sei Dank hat es auch geklappt, denn wir hatten das „Kleingedruckte“ auf unserer Buchung fürs Schiff nicht gelesen und daher nicht gewusst, dass man eigentlich 45 Minuten vor Abfahrt der Fähre beim Check in sein muss. Statt um 11:45 waren wir erst um 12:10 dort – vor allem weil wir auch nicht daran gedacht hatten, dass es ja auch noch die Passkontrolle mit einberechnet werden muss.

Mit der Fähre von Calais nach Dover

Also: Hier mein Tipp – früh genug da sein ;). Meine große Tochter und ich lieben Stress überhaupt nicht, vor allem nicht ungeplanten und da es ihr erstes Erlebnis mit der Fähre war hätte das eigentlich als Aufregung gereicht. Denn es war uns allen schon ein bißchen mulmig zu Mute als wir als letztes Auto warten mussten, ob wir überhaupt noch raufgelassen werden. Als wir dann ein paar Minütchen vor der Abfahrt doch noch auf der Fähre gelandet sind war aber alles total entspannt. Es gibt viel Platz zum Spazieren auf dem Schiff, einen Kinderspielbereich, viele Möglichkeiten etwas zu essen uns sehr viel zu entdecken. Wir hatten auch Glück mit dem Wetter, eigentlich hätte es regnen sollen aber wir konnten die Überfahrt an Deck genießen. Das Rausfahren mit dem Auto hat erstaunlich schnell funktioniert obwohl wir die Letzten waren.

Der erste Mal im Linksverkehr

In Dover angekommen haben wir es so geplant, dass wir an diesem Tag keine lange Autofahrt mehr machen müssen. Vor allem auch um uns langsam an den Linksverkehr zu gewöhnen. So sind wir knappe 40 Minuten weiter nach Canterbury gefahren, wo ich ein Hotel mit Familienzimmer gebucht hatte. Vielleicht noch zum Linksverkehr: Ich weiß das sagt jeder, aber man gewöhnt sich wirklich extrem schnell daran, wir waren selbst überrascht. Die Engländer sind keine Rowdies, im Gegenteil, etwas ungeduldig manchmal wenn man zu lange zum Überlegen braucht. Aber wie gesagt, es ist wirklich kein Problem mit dem eigenen Auto oder Mietauto im Linksverkehr zu fahren.

Canterbury mit Kindern – eine Reise wert

Canterbury war eines der wenigen Reiseziele die mein Mann ausgesucht hat. Nicht weil ich so bestimmend bin, sondern weil er im Vorfeld einfach wenig Zeit hatte sich mit dem Reiseverlauf der ersten 1-2 Wochen zu beschäftigen. Ich persönlich war sehr skeptisch ob Canterbury etwas mit kleinen Kindern sein würde, aber ich wurde eines Besseren belehrt. Es ist einfach nur supernett dort. Man kann einfach in der dermaßen hübschen Stadt herumspazieren und hübsche Geschäfte oder andere Sachen entdecken.  Ein Highlight war auf jeden Fall der Besuch in der Catedrale von Canterbury in der während einer Messe ein Chor gesungen hat. Für uns verwunderlich… um 17.00 Uhr schließen alle Geschäfte + Kaffees und es haben nur mehr Pubs offen. Das hat uns etwas überrascht.

National Trust – für Familien ein Must

Nach 2 Tagen Canterbury (das war übrigens nicht zu lang, wie wir zuerst dachten) sind wir weiter Richtung Brighton gefahren. Als Zwischenstopp wollten wir Halt in einem Anwesen von National Trust machen. Einige Leute hatten uns vor unserer Reise empfohlen Mitglied im National Trust zu werden um die Einrichtungen kostenlos besuchen zu können, die überall in England verstreut sind. Ehrlich gesagt dachte ich mir zuerst ob wir das überhaupt brauchen würden? Aber definitiv: JA! Wir waren von unserem ersten Besuch nämlich in Sheffield Park so unglaublich begeistert! Die National Trust Anwesen sind kinderfreundlich, wunderschön und einfach tolle Orte um zu entspannen, sich etwas anzusehen oder mal Pause oder ein Picknick zu machen. Ich werde dazu vermutlich noch einen separaten Blogpost schreiben.

First Time airbnb, buntes Treiben & relaxen am Strand in Brighton

Nach dem Besuch in Sheffield Park haben wir die Reise Richtung Brighton fortgesetzt. Dort waren wir erst Mal von den Socken: Wir kamen am Samstag um ca. 15:00 bei traumhaftesten Sommerwetter an und es waren wirklich Menschenmassen auf den Straßen. Anscheinend hat jeder Londoner an diesem Tag den Weg nach Brighton gesucht. Nun gut. Als wir unser airbnb betraten war ich allerdings gleich wieder beruhigt. Wir hatten eine kleine künstlerisch eingerichtete Wohnung mit 2 Schlafzimmern mitten im Historic Quarter. Zum Brighton Beach war es nur 1 Gehminute, hübsche Geschäfte und tolle Restaurants waren vor unserer Haustüre – perfekter konnte es nicht sein. So haben wir also 3 Tage die Atmosphäre dieser Stadt aufgesaugt, sind haben z.B. in Jamies Italian oder im Breakfast Club gegessen, sind mit dem Doppeldecker-Bus gefahren. Eigentlich wollten wir ja mit dem Zug nach London fahren, haben das aber dann gelassen, es wäre unserem Gefühl nach einfach zu viel gewesen.

Denn: Wir haben es uns auch in der Wohnung gemütlich gemacht. Es ist einfach anders wenn man nicht zum Hotelfrühstück gehen muss sondern jeder frühstückt wann er will, sich Zeit lässt und man erst um 11:00 oder 12:00 das Näschchen vor die Haustüre steckt. Zusätzlich konnte ich auch Wäsche waschen und alles wieder ein bißchen sortieren bevor es dann an Tag 10 weiterging…

Ich werde euch berichten 😉

Für mehr Fotos von unserer Reise folgt mit auf www.instagram.com/jubeltage

Nützliche Infos :

 

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