So unterschiedlich sind JubelMoments: Petras Label-Gründung

by mirjamkneisl
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Einige Wochen nach dem Erscheinen der ersten Ausgabe, haben wir unsere Follower auf Instagram (@jubelmoments_magazin) gefragt, welcher JubelMoment sie vor Kurzem besonders geprägt hat. Wir waren überwältigt davon, wie viele berührenden Nachrichten uns erreicht haben. Petra Etzelstorfer (36 Jahre), Designerin und Gründerin von WienerLabel berichtet über ihren ganz besonderen JubelMoment.

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Welcher JubelMoment hat dich in letzter Zeit geprägt?

Ganz besonders ist mir mein Presseevent für den Launch meiner neuen Marke WienerLabel in Erinnerung geblieben. Menschen, die mich die letzten Jahre begleitet haben, waren da und haben mit mir mitgefiebert, haben meinen Traum unterstützt. Dieser JubelMoment war wie eine Geburt.

Wie kam es dazu?

Es war auf einmal da. Die Idee, der Wunsch, das Bedürfnis. Der Kreis hat sich für mich geschlossen. Ich stamme aus einer Schneiderfamilie, in 4. Generation. Die Zeit nach der Schule und in den Ferien habe ich oft im Geschäft meiner Großeltern verbracht. Dort habe ich miterlebt, wie ein Kleidungsstück gefertigt wird. Wie Kunden umsorgt und geschätzt werden. Meine Oma sagte immer: „Der Kunde ist König!“ Hoffentlich werde ich dem immer gerecht. Ende 2017 war der Wunsch da, etwas zu kreieren, das länger als ein paar Monate in Verwendung ist, am besten das ganze Jahr durch. Tja, da stehe ich nun und produziere hier in Wien. Die Schnitte erstellt meine Mama nach meinen Wünschen und Ideen. Noch nähe ich jedes Etikett selbst an meine Produkte. Wie lange ich das zeitlich noch hinbekomme, weiß ich nicht.

Was ist dir bei deinen Produkten wichtig?

Slow Fashion durch und durch. Die Stoffe, die wir verwenden, müssen unter fairen Konditionen produziert werden. Ein bestimmter Standard ist ein Muss. Ich unterstütze kleinere Produzenten oder gehe Kooperationen mit Webereien ein. Außerdem arbeite ich mit regionalen Händlern zusammen, um so auch me inen grünen Fußabdruck im wirtschaftlichen Sinne zu hinterlassen. Meine Produkte sollen keine Kleidungsstücke sein, sondern jedes ein besonderes Lieblingsteil, zu dem eine Beziehung aufgebaut wird. Das dafür geschätzt wird, woher es kommt und wie es produziert wurde. Es ist kein Ding, es ist das Teil, dass daran erinnert, woher man kommt, an Zuhause.

Fotos: Doris Hölzel

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