So unterschiedlich sind JubelMoments: Manuelas #mrpeacemaker

by mirjamkneisl
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Auf die Frage, welcher JubelMoment sie vor Kurzem besonders geprägt hat, haben uns unsere Follower auf Instagram (@jubelmoments_magazin) viele überwältigende Nachrichten übermittelt. Besonders berührend ist auch der JubelMoment von Manuela Elisabeth Hirt (46 Jahre), Selbstandige im Bereich PR & Kommunikation (www.diezusammenbringerin.com. www.allabout40plus.com) und Initiatorin von #mrpeacemaker. Im Interview berichtet sie über ihren ganz besonderen JubelMoment.

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Was war dein JubelMoment in letzter Zeit?

Das ist definitiv der Tag, an dem ich meinen Herzschrittmacher bekam. #mrpeacemaker heißt er im Übrigen, manchmal auch Bosti. Abgeleitet von Boston – der Firma, die dem kleinen Kästchen „Leben eingehaucht“ hat. #mrpeacemaker brachte (wieder) Frieden in mein Leben. Die Wochen und Monate vor der Diagnose waren eine Qual. Es begann mit einer Verkühlung, gefolgt von einer Lungenentzündung, die, so hörte ich von zwei Lungenfachärzten, „einfach ihre Zeit braucht“. Gefühlt wurde ich immer schwächer und müder. Gesehen hat man davon fast nichts. Make-up und Styling sei Dank. Denn ist man selbstständig, kann man es sich nicht leisten, krank zu sein. Leider eine fatale Überzeugung, die sehr viele haben, die auch ich hatte. Bis zu dem Tag, als ich aus meinem Auto aussteigen wollte und spürte, wie mir ganz langsam schwarz vor Augen wurde. Mein Gedanke: „So, jetzt werde ich ohnmächtig.“ Es machte sich immer mehr Unruhe breit: Hypochonder? Die Ungeduld in Person? Von der praktischen Ärztin, ging es direkt in die Notaufnahme und von dort auf die Intensivstation. Endlich war klar, wo meine Beschwerden ihre Ursache hatten: Herzrhythmusstörung. Bereits in der Notaufnahme fiel erstmals das Wort „Herzschrittmacher“. „Kann sich wohl nur um einen Scherz handeln?“, war mein erster Gedanke. Doch in den darauf folgenden Tagen bestätigte sich, ich würde einen Pacemaker bekommen, der wieder den richtigen Rhythmus in mein Leben bringen würde.

Gott, was war ich froh. So froh, dass ich ihn schon vor der Implantation #mrpeacemaker getauft hatte. Ein paar Komplikationen und 5 Wochen Herz-Reha später lebe ich mehr im Hier und Jetzt als zuvor. Jetzt ist HEUTE und wir haben ein paar Bilder zu den unterschiedlichen Stimmungen gemacht, die ich gefühlt im Minutentakt immer und immer wieder durchlebt habe. Es geht mir großartig. Mein kleiner Freund unterstützt mich & ich finde langsam aber sicher wieder in mein altes neues Leben zurück. #ganztagstauglich mit einem unglaublichen #glücklichkeitsgefühl.

Fotos: Wolfgang Hirt

 

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