Jubeltage

Karin Graf-Kaplaner

Founder & Editor

2015 habe ich das JUBELTAGE Blog-Magazin und 2019 den jubelTÖNE Podcast gegründet. Mit meinen Impulsen & Beiträgen, bestärke ich Frauen auf ihrem individuellen Weg, hin zu mehr Leichtigkeit, Achtsamkeit und Selbstfürsorge. Immer ehrlich, ohne Tabus und mit dem Mantra das Leben zu feiern!

Die Wildblüten Community ist ein virtueller Kraftort für alle Frauen, die sich ein erfülltes, authentisches Leben wünschen. Dort wachsen wir gemeinsam, indem wir aus dem Alltagstrott ausbrechen, Erwartungen loslassen, um wieder ursprünglicher und freier zu leben. 14 Mentorinnen aus unterschiedlichsten Fachbereichen (von Gender Balance über Sexualität, Kräuterkunde, Aromatherapie, Mentaltraining, Astrologie, Kinesiologie, Achtsamkeit, Selbstfürsorge, Meditation, Atemarbeit …) sind für die Frauen mit ihren wertvollen Beiträgen da, außerdem gibt es Talks, Podcasts, Worksheets & mehr.

Auf meinem Instagram Account @jubeltage teile ich täglich Impulse die zum Nachdenken anregen oder einfach mal ein gutes Gefühl geben!

In der Jubeltage APP finden sich 365 positive Gedanken für jeden Tag. Ja, wirklich jeden Tag! JubelMomente to go für die Handtasche sozusagen.

Ich freue mich, wenn du dich hier wohl fühlst, wenn du Aha-Erlebnisse hast, vielleicht mal verwundert bist oder dich verstanden und bestärkt fühlst!
DEINE KARIN

Word Rap & mehr über mich

Frau zwischen zwei Welten, Burnout-Survivor, zarte & starke Wildblüte, Mama & Langzeit-Partnerin

Mein Name ist Karin Graf-Kaplaner (Kaplaner ist mein Mädchenname)

Ich wohne mit meinem Mann (wir sind 23 Jahre zusammen) und meinen beiden Töchtern (8 und 12 Jahre) im 2. Bezirk in Wien, komme aber ursprünglich aus dem wunderschönen Lavanttal in Kärnten.

Meine berufliche Leidenschaft ist es Frauen darin zu bestärken, dass sie einzigartig und wertvoll sind, ihren eigenen Weg gehen dürfen und dabei gut auf sich selbst achten. Wir haben alle ein Leben mit vielen Jubeltagen verdient – davon bin ich fest überzeugt! Das geht aber nur, wenn wir uns nicht verbiegen, um Erwartungen zu entsprechen. Meine zweite Leidenschaft ist es, mich mit Technologie zu beschäftigen und Unternehmen in herausfordernden IT- und Webprojekten zu beraten und in der Umsetzung zu begleiten.

Das macht mich einzigartig … meine Feinfühligkeit und Intuition (habe ich viele Jahre eher als Schwäche gesehen) in Kombi mit analytischen Fähigkeiten und Umsetzungsstärke & meine Vielfältigkeit.

Das mag ich an mir überhaupt nicht … die Sorge, dass mein Leben zu kurz sein könnte für alles was ich noch verwirklichen möchte. Das in Kombi mit meinen vielen, ständig neuen Ideen, sind nämlich richtige „Antreiber“.

Meine wichtigste Entscheidung bisher … Ich habe mich bis zu meinem 20. Lebensjahr fast ausschließlich mit Musik beschäftigt, stand seit meinem 6. Lebensjahr regelmäßig singend auf der Bühne, habe Gitarre und Klavier gelernt, 10 Jahre 2x wöchentlich an der Ballettschule getanzt, Musik- und Harmonielehre gepaukt und sogar am Konservatorium begonnen Gesang zu studieren. Der Plan war ganz klar Sängerin zu werden, was anderes hätte ich mir all die Jahre nicht vorstellen können. Nun ja – ich hab mich anders entschieden ;) zu meinem 40er hab ich eine (für mich) sehr heilsame Podcastfolge darüber gemacht.

Da kann ich noch über mich hinauswachsen … Ich bin kontinuierlich dabei den Kampf gegen meinen Körper ein für alle Mal zu beenden. Kampf deshalb, weil er nie so ausgesehen hat, wie es gesellschaftlich propagiert wird und ich ihn mir immer anders gewünscht habe, als er ist. Und: Meine Ängste zu überwinden und alleine für mehrere Monate in einem anderen Land oder auf einem anderen Kontinent zu leben.

Ich würde niemals … anderen bewusst schaden, um einen Vorteil daraus zu ziehen.

Aufblühen bedeutet für mich … sich ohne Einschränkungen vollständig zu entfalten. Bewusst hinzuschauen, wo es noch Begrenzungen gibt, die mich davon abhalten, meine Einzigartigkeit als Geschenk zu erkennen und mich innerlich und äußerlich so zu zeigen so wie ich wirklich bin.

Das macht mich wütend … dass wir Vielfalt nicht als etwas Bereicherndes begreifen, sondern Menschen aufgrund bestimmter Merkmale bewusst diskriminieren. Sei es wegen der ethnischen Herkunft, sexuellen Orientierung, besonderer Bedürfnisse, der Körperform, die Liste ist lang … Wir als Gesellschaft tragen das alle mit und es werden so viele Menschen tagtäglich dadurch verletzt, gedemütigt und ausgegrenzt. Das muss sich ändern. Und es macht mich wütend, dass wir es nicht schaffen, die Güter und Waren auf dieser Welt besser zu verteilen, damit keine Menschen leiden müssen.

Dafür bin ich wirklich dankbar … mein Leben, dass ich gesund sein darf, meine Kinder, meine Familie, das ich das tun darf, was ich mache, dass ich in Österreich leben darf … ich weiß nicht, wo ich anfangen und aufhören soll, weil ich mich so reich beschenkt fühle.

Wenn ich aufwache dann… schleiche ich mich zwischen 5.00 Uhr und 5.30 Uhr immer ganz leise aus dem Schlafzimmer, damit ja niemand aufwacht und ich die Ruhe genießen kann.

Das gibt mir Kraft bzw. Selfcare auf ich die nie verzichten würde … Musik und dazu zu singen oder zu tanzen ist meine größte Kraftquelle. Außerdem: Yoga und das Wasser. Stell Karin ans Wasser (egal ob fließend oder stehend) und sie tankt auf.

Meine größte Herausforderung bisher war … meine Fehlgeburt 2012 und das darauf folgende Burnout, das mein Leben vollkommen verändert hat. Von einem Tag auf den anderen ging nichts mehr und die Angst und ständiger schwankender Schwindel hatten mich fest im Griff. Einige Wochen konnte ich nicht einmal einkaufen gehen, U-Bahnfahrten waren ein Spießrutenlauf. In dieser Zeit habe ich begonnen mich mit Achtsamkeit, Selbstfürsorge, Meditation und Spiritualität zu beschäftigen. Ich habe zwei Ausbildungen in MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction – Stressbewältigung durch Achtsamkeit nach Jon Kabat-Zinn) und MSC (Mindfulness Based Self Compasssion – Achtsames Selbstmitgefühl nach Christopher Germer) absolviert. Außerdem unzählige Therapie- und Selbsterfahrungsstunden, Familienaufstellungen etc. gemacht. Und gelesen, gelesen, gelesen. Diese Erfahrung prägt mich bis heute. Noch jahrelang hatte ich mit Schwindel zu kämpfen. Auch jetzt kommt er immer wieder, wenn ich nicht gut auf mich achte. 

In den nächsten zehn Jahren möchte ich unbedingt … mehr Zeit für mich haben. Mehr Zeit mich treiben zu lassen, die Kinder sind jetzt schon größer so dass ich merke, wie wieder mehr Raum für mich selbst und mein Frau-sein frei wird. Ich möchte einen Song aufnehmen und nach Südkorea reisen – dafür lerne ich bereits Koreanisch ;).

Freiheit und Selbstbestimmung bedeuten für mich … Erwartungen loszulassen. Ich wollte sehr lange eine „brave, fleißige, Karin“ sein, obwohl ich im Herzen eine Wildblüte und Wikinger Braut bin. „A wüde Hehn´“ sagt man auch in Kärnten. Die wieder Stück für Stück rauszulassen und die Begrenzungen zu hinterfragen, die ich mir selbst auferlege, das macht mich frei und selbstbestimmt.

Dieses Tabu sollte gebrochen werden … jedes, bitte jedes! Sex, Menstruation, Fehlgeburt, Masturbation, Übergewicht, Mentale Gesundheit, Geld, Angst, Tod, Gender Balance, gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Beziehungsprobleme … to be continued

Dieser Song berührt mich … es gibt es fast nichts, das mich so sehr berührt wie Musik, deshalb gibt es viele aber „Music“ von JOHN MILES (Gänsehaut pur, dazu muss ich immer dirigieren ;)), Gehsemane aus JESUS CHRIST SUPERSTAR gesungen von Ted Neeley (spätestens 4:38 breche ich jedes Mal in Tränen aus) oder „Someday We Will Meet Again“ von KLANG.

Bücher, die mich geprägt haben … Jetzt (Eckhart Tolle), Die Wolfsfrau (Clarissa Pinkola Estés), Der achtsame Weg zur Selbstliebe (Christopher Germer), IDA (Eva-Maria Zurhorst) und noch viele mehr.

Foto: Karin meditiert > LEA FABIENNE FOTOGRAFIE | Portrait Karin: KARIN AHAMER FOTOGRAFIE